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Von Angesicht zu Angesicht

Ein Kreuzweg von Georg Philipp Wörlen

Von Angesicht zu Angesicht

Ein Kreuzweg von Georg Philipp Wörlen

16. März bis 13. April 2008

Der aus Dillingen/Donau stammende und seit 1920 in Passau lebende Maler und Zeichner Georg Philipp Wörlen (1886-1954) hat sich in seinem umfangreichen künstlerischen Werk immer wieder auch mit religiösen Themen befasst. Schwerpunkt dieser Ausrichtung waren die Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wörlen hat neben Bildern zur Passion und Heiligendarstellungen zwei Kreuzwegzyklen geschaffen, die in den 14 in der katholischen Kirche überlieferten Stationen den Leidensweg Jesu Christi nachzeichnen. Ein Kreuzweg entstand in 14 Holzschnitten im Jahr 1932, ein Jahr vorher schuf Wörlen 14 kolorierte Lithografien zur selben Thematik. Dieser Lithografie-Kreuzweg, der im Besitz der Pfarrei Mittich ist und als Dauerleihgabe im Museum Moderner Kunst Stiftung Wörlen in Passau aufbewahrt wird, ist in der Passions- und Osterzeit im Leonhardi-Museum in Aigen am Inn zu sehen. Georg Philipp Wörlen hat die Kreuzweg-Szenen in der Gestaltung stark reduziert und sich in seinen Bildern auf die Gesichter der Passion beschränkt. Die Menschen tragen Kleidung und Züge der Zeit, in der die Bilder geschaffen wurden. Dadurch wird die Leidensgeschichte vom Künstler in die Gegenwart hereingeholt. Die 5. Station zeigt ein Selbstbildnis des Künstlers als Simon von Cyrene, in der 6. Station hat er seine Mutter Margarete Wörlen als Veronika dargestellt.
Neben dem Kreuzweg-Zyklus zeigt das Leonhardi-Museum aus dem Bestand des Museums Moderner Kunst Stiftung Wörlen weitere Passionsbilder Wörlens, darunter ein großformatiges Triptychon der Kreuzigung Christi, den Zyklus Golgotha, von Wörlen 1919 in englischer Kriegsgefangenschaft geschaffen, und einen Osterwunsch, den Carry Hauser, ein enger Freund und künstlerischer Weggefährte Wörlens 1922 gezeichnet hat.
Die Ausstellung „Von Angesicht zu Angesicht“ wird am Palmsonntag, 16. März um 15 Uhr im Leonhardimuseum Aigen am Inn eröffnet. Pfarrer Dr. Hans Würdinger (Neuhaus/Inn) liest Betrachtungen zu den einzelnen Kreuzwegstationen. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Kirchenchor Mittich. Zu sehen sind die Kreuzwegbilder bis zum 27. April, täglich außer Montag und Donnerstag von 14 bis 17 Uhr.

Georg Philipp Wörlen

MALER UND ZEICHNER

Vita:
1886 in Dilligen/Donau geboren
1919 während der englischen Kriegsgefangenschaft erschuf er ein Triptychon, den Zyklus Golgotha
1931 14 kolorierte Lithografien zum Thema Kreuzweg
1932 14 Holzschnitte zum Thema Leidensweg des Jesu Christi
1954 in Passau gestorben

Ausstellungen:
März/April 2008 „Von Angesicht zu Angesicht“

Georg Philipp Wörlen

MALER UND ZEICHNER

Vita:
1886 in Dilligen/Donau geboren
1919 während der englischen Kriegsgefangenschaft erschuf er ein Triptychon, den Zyklus Golgotha
1931 14 kolorierte Lithografien zum Thema Kreuzweg
1932 14 Holzschnitte zum Thema Leidensweg des Jesu Christi
1954 in Passau gestorben

Ausstellungen:
März/April 2008 „Von Angesicht zu Angesicht“