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Karl Reidel

BILDHAUER

Das Werk des Landshuter Bildhauers hat die Kunst- und Kulturlandschaft Niederbayerns nachhaltig geprägt. Einen wichtigen Anteil daran haben seine sakralen Arbeiten. Taufbecken, Altäre, Amben, Kruzifixe oder Tabernakel aus seiner Hand finden sich in zahlreichen Pfarrgemeinden der bayerischen Landesteile.
So trotzt etwa im Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus in Leitershofen einen 65 Meter langer Kreuzweg aus Beton den Zeitläuften. In Passauer Altersheim St. Johannes bewacht der über vier Meter hohe Heilige aus Bronze und Granit den Lebensabend der Senioren. Auch Bad Füssing steht auf der beeindruckend langen Werkliste des Meisters: die Hl.-Geist-Kirche beherbergt Altar, Ambo und Tabernakel aus seiner Werkstatt. Mit seinem Studienfreund Fritz König realisierte er für die Münchener Herz-Jesu-Kirche einen steinernen Altar.
Seine wohl berühmteste Sakralarbeit ist jedoch die Neugestaltung der Fürstensteiner Kirche Mariä Himmelfahrt. Neben der Gesamtausstattung übernahm er die Neugestaltung des Altarraumes. Sein Ruhm und Ruf als Sakralkünstler brachte ihm zahlreiche Einladungen zu internationalen Kunstausstellungen. Bei vielen europäischen Kirchenkunst-Schauen war er der herausragende Vertreter der bayerischen, ja auch deutschen Sakralkunst.

Vita:
1927 geboren in Landshut
14.01. 2006 gestorben

Ausstellungen:
April 2006 Das Kreuz suchen


Sonderausstellungen des Künstlers